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Bildhauer, Maler und Poet - Gustav Eberlein Forschung - private Homepage von Prof. Rolf Grimm

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W E R K

Bei der Kurzdarstellung des Oeuvres versucht der Verfasser sich einer Wertung aus heutiger Sicht weitestgehend zu enthalten. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass Eberlein in der Zeit von 1890 bis 1905 mit Sicherheit einer der populärsten und auch am meisten der Kritik ausgesetzte Bildhauer des Deutschen Reiches - neben Reinhold Begas in Berlin und Adolf von Hildebrand in München – war (Anm.: Dieses Urteil sieht der Verfasser heute "differenzierter".).

In Argentinien und Chile galt er um 1910 als "der" deutsche Bildhauer schlechthin, wie Presseberichte belegen.

Die Vielzahl der ausgestellten und prämierten Werke auf internationalen Kunstausstellungen, hauptsächlich in Berlin, München und Wien - aber auch auf Weltausstellungen in Chicago (1894), Paris (1900) und St. Louis (1904) - zeigt, dass Eberlein zu seiner Zeit eine Anerkennung fand, die sich in der Verleihung hoher, auch internationaler Kunstorden widerspiegelte. Am Ende seines Lebens war Eberlein nur noch einem relativ kleinen Kreis bekannt. Die neuen Stilrichtungen, von denen zu jener Zeit die eine die nächste schon wieder abgelöst hatte, "überrollten" ihn.

Im Rahmen dieses Werkverzeichnisses auf die Einbettung des Schaffens Eberleins in die gesamte Kunstszene der damaligen Zeit einzugehen, muss und kann hier unterbleiben, - zumal eine Dissertation hierüber zu erwarten ist (Anm.: Sie liegt für den Bereich der "öffentlichen Denkmäler" vor; siehe Literaturverzeichnis).

In der umfassenden Veröffentlichung "Das Klassische Berlin, - die Berliner Bildhauerschule des 19. Jahrhunderts", Peter Bloch / Waldemar Grzimek, Berlin 1978 (Anm.: neu herausgegeben 1994) wird Eberlein wie folgt "eingestuft":

Bildhauer der GRÜNDERJAHRE

Alexander Calandrelli (1834 - 1903)
Rudolf Siemering (1835 - 1905)
Rudolf Pohle (1837 - )
Ferdinand Hartzer (1838 - 1906)
Fritz Schaper (1841 - 1919)
Otto Geyer (1843 - 1914)
Erdmann Encke (1843 - 1896)

Bildhauer des NEUBAROCK

Reinhold Begas (1831 - 1911)
Ernst Herter (1846 - 1917)
Otto Lessing (1846 - 1912)
Gustav Eberlein (1847 - 1926)
Max Klein (1847 - 1908)
Joeph Uphues (1850 - 1911)
Adolf Brütt (1855 - 1940)
Ludwig Manzel (1858 - 1936)
Gerhard Janensch (1860 - 1933)
Walter Schott (1861 - 1938)
Wilhelm Haverkamp (1864 - 1929)

Bildhauer des NEUKLASSIZISMUS

Adolf von Hildebrand (1847 - 1921)
Peter Breuer (1856 - 1930)
Louis Tuaillon (1862 - 1919)
Nikolaus Friedrich (1865 - 1914)
Reinhold Felderhoff (1865 - 1919)
Arthur Lewin-Funcke (1866 - 1937)
Constantin Starck (1866 - 1939)
August Kraus (1868 - 1934)
August Gaul (1869 - 1921)
Fritz Klimsch (1870 - 1960)

Künstlerverzeichnis A - Z

Das Schaffen Gustav Eberleins : Plastik - Malerei - Poesie.

Gustav Eberlein bezeichnete sich selbst nicht als Bildhauer, Maler oder Poeten, sondern als "BILDNER"  Sein künstlerische Werk umfaßt sowohl die Bildhauerei, die Malerei und auch die Schriftstellerei. Er war um 1900 einer der am meisten beschäftigten Bildhauer im preußischen Berlin. Über sein Leben und Schaffen berichten das Werkverzeichnis (ISBN 3-9800823-0-X), mehrere Biografien sowie in Kurzform Lexika- und Katalogeinträge.

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