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Bildhauer, Maler und Poet - Gustav Eberlein Forschung - private Homepage von Prof. Rolf Grimm

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Es lassen sich SCHAFFENSPERIODEN, die zugleich STILPERIODEN sind, erkennen.

Hier ist es bei Berücksichtigung der Tatsache, dass die Stellung des Künstlers, besonders des Bildhauers, in jener Zeit noch mehr vom Auftraggeber abhängig war als heute, interessant zu beobachten, ob einem Werk ein bezahlter Auftrag zugrunde lag oder ob es Eberlein "für sich" schuf.

P E R I O D E N
(1870 Ende des Studiums in Nürnberg; ab 1884 "selbständig" in Berlin)

1914 - 1918
Während des Krieges nimmt Eberlein - nach zwei Werken um 1905 (17,18) - die Reihe der antiken Themen (1880 - 1895) mit der Herstellung einiger riesiger Reliefs, deren Auftraggeber bzw. Verwendung nicht bekannt ist, wieder auf. Im Werk "Homer singt die Iliade und die Odyssee" (27) spiegelt er allegorisch den Zeitzustand wider.
Eberlein zieht sich vom Tagesgeschehen auffällig zurück. Er scheint - wohl auch aus finanziellen Gründen - jetzt und später wieder gemalt zu haben. Es sind jedoch leider nur wenige Bilder aus dieser Zeit bekannt. Es heißt, dass in der Nachlassauktion 1928 über 100 Gemälde nicht versteigert werden konnten. Für das Auffinden des Kataloges sind 500,-- als "Belohnung" ausgesetzt!

ie Entwürfe zu Gefallenen-Mahnmalen, zu deren Gestaltung er in der Presse seine Meinung darlegt, zeigen eine sehr strenge, teilweise auf den Grundformen aufbauende Plastik, die von seinem bisherigen Schaffen deutlich abweicht. Mit dem Grabmal auf dem Jüdischen Friedhof in Berlin-Weißensee (86) steht er auf der Höhe der damaligen Architekturauffassung.

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